The Road Less Traveled - der selten eingeschlagene Weg in die Gegenwart Gottes » Suchergebnisse » Oswald Chambers http://hrichert.de Eine Seite über den Weg zu einem Leben in der Gegenwart Gottes (inkl. Glaubensgrundkurs) Thu, 05 Dec 2013 00:08:14 +0000 de-DE hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.5.1 Bücher, die mein Leben geprägt haben http://hrichert.de/2010/bucher-die-mein-leben-gepragt-haben/ http://hrichert.de/2010/bucher-die-mein-leben-gepragt-haben/#comments Sun, 01 Aug 2010 19:27:30 +0000 Helm77 http://hrichert.de/?p=2127 Folgende Bücher haben mein Leben geprägt und ich möchte diese Bücher deswegen auch jedem weiterempfehlen. Der Übersicht halber unterteile ich die Bücher in verschiedene Bereiche, die Reihenfolge innerhalb der Bereiche richtet sich nach der Reihenfolge wie ich sie gelesen habe. Die Bücher decken wohl das gesamte theologische Spektrum ab, ich stimme nicht mit allem überein [...] ]]> Folgende Bücher haben mein Leben geprägt und ich möchte diese Bücher deswegen auch jedem weiterempfehlen. Der Übersicht halber unterteile ich die Bücher in verschiedene Bereiche, die Reihenfolge innerhalb der Bereiche richtet sich nach der Reihenfolge wie ich sie gelesen habe. Die Bücher decken wohl das gesamte theologische Spektrum ab, ich stimme nicht mit allem überein was ich gelesen habe, kann aber nicht leugnen, dass Gott durch diese Bücher in mein Leben gesprochen hat.

Biografien:
Georg Müller – Autobiographie
Angus Kinnear – Biografie von Watchman Nee
Roy Hession – Meine Erlebnisse in der Gottes Schule
Charles Finney – Autobiografie
Keith Green – Kompromisslos
Norman P. Grubb – Rees Howells Intercessor
Raymond Edman – Sie fanden neues Leben
Johann Christoph Blumhardt – Biografie
Jackie Pullinger – Licht im Vorhof der Hölle
Arthur Katz – Ben Israel
Madame Guyon – Autobiografie
Stanley Frodsham – Apostel des Glaubens
Kevin Adams – A Diary of Revival

Erweckung:
Mel Tari – Wie ein Sturmwind
Jessie Penn-Lewis – The Awakening in Wales
Frank Bartleman – Feuer fällt in Los Angeles
Walter Beuttler – The Manifest Presence of God
Ed Miller – The Argentine Revival
Oswald Smith – Keine Erweckung ohne Buße
Erweckungsberichte über Wales, Hebriden, Indien, China

Lehre:
C.S. Lewis – Perelandra Trilogie
Watchman Nee – Sitze, Wandle, Stehe
Watchman Nee – Der Zerbruch des äusseren Menschen
Watchman Nee – Das normale Christenleben
Watchman Nee – In Hingabe leben
Watchman Nee – Nicht von dieser Welt
Gene Edwards – Der Stoff aus dem die Könige sind
Watchman Nee – Die verborgene Kraft der Seele
Watchman Nee – Das Lied der Lieder
Watchman Nee – The Outpouring of the Holy Spirit
R. A. Torrey – Der Heilige Geist, sein Wesen und Wirken
Roy Hession – Lasst euch jetzt erfüllen
Andrew Murray – Der Geist Christi
Andrew Murray – Demut
Andrew Murray – How to bring your Children to Christ
Andrew Murray – Göttliche Heilung
Andrew Murray – Völlige Hingabe
Andrew Murray – In Jesus bleiben
Anonym – Der knieende Christ
Oswald Chambers – Mein Äusserstes für Sein Höchstes
Oswald Chambers – Collected Works
Oswald Chambers – Ratschläge für Mitarbeiter Gottes
Jessie Penn-Lewis – Seelenkräfte kontra Geisteskräfte
Norman P. Grubb – Touching the Invisible
John Fletcher – Christ Manifested
Dietrich Bonhoeffer – Nachfolge
Dietrich Bonhoeffer – Gemeinsames Leben
Arthur Katz – The Prophetic Call
Arthur Katz – Auf Grundlage der Apostel
Arthur Katz – The Spirit of Truth
Arthur Katz – True Fellowship
Wayne Jacobsen – Der Schrei der Wildgänse
Agnes Sanford – Heilendes Licht
Greg Violi – Das Herz des Lammes
Greg Violi – Die Schönheit der Heiligkeit
Greg Violi – Die zwei Herzen
Greg Violi – Das Geheimnis einer fantastischen Ehe

Ed Miller – Secrets of the Kingdom
Bruder Lorenz – Leben in Jesu Gegenwart
Leanne Payne – Real Presence
Leanne Payne – Krise der Männlichkeit

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Mein Senf zu Hiob #2 http://hrichert.de/2008/mein-senf-zu-hiob-2/ http://hrichert.de/2008/mein-senf-zu-hiob-2/#comments Tue, 22 Jan 2008 21:16:38 +0000 Helm77 http://hrichert.de/?p=268 Erbarmt euch, erbarmt euch über mich, ihr meine Freunde! Denn die Hand Gottes hat mich getroffen…Doch ich weiß: Mein Erlöser lebt, und als der letzte wird er über dem Staub stehen - Hiob 19, 21+25

Hiob kann es nicht totschweigen oder schönreden, denn er hat das schreckliche erkannt: Gott ist an seiner miserablen Lage mitverantwortlich. [...]

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Erbarmt euch, erbarmt euch über mich, ihr meine Freunde! Denn die Hand Gottes hat mich getroffen…Doch ich weiß: Mein Erlöser lebt, und als der letzte wird er über dem Staub stehen - Hiob 19, 21+25

Hiob kann es nicht totschweigen oder schönreden, denn er hat das schreckliche erkannt: Gott ist an seiner miserablen Lage mitverantwortlich. Hiob weiss, dass er das Leid nicht erlebt, weil er schlecht ist und es irgendwie “verdient” hat (das wollen ihm seine Freunde die ganze Zeit einreden, und sie wollen ihm einreden dass Gott sowas nur mit ganz ganz bösen Menschen machen würde…)

Aber Hiob weiss, dass erstens Gott seine Finger ihm Spiel hat: Die Hand des HERRN hat mich getroffen, und zweitens weiß er, dass ihm dies nicht passiert, weil er was böses getan hat. Doch diese Erkenntnis macht es nur noch schwieriger:

Zuerst verliert er sein altbekanntes Glaubensbekenntnis, seine Theologie, dass Gott die Guten belohnt und die Bösen bestraft geht baden.

Dann verliert er seine Freunde, weil diese sich in ihrer Theologie nicht korrigieren lassen wollen. Sie wollen ihr Gottesbild nicht revidieren: Dieser Gott, den Hiob da zu erleben meint, der ist viel zu souverän, unkontrollierbar, schrecklich und furchteinflößend und er entzieht sich jeder Kontrolle. Seine Freunde haben ihre Theologie an die Stelle Gottes gesetzt und glauben an ihren Glauben an Gott anstatt an Gott selbst.

Aber Hiob macht sich dadurch noch unbeliebter, weil die Wirklichkeit und Realität seines Elends ein echten Beweis für dieses neue Gottesbild darstellt – und damit können seine alten Freunde nicht leben, sie müssen das irgendwie wegerklären.

Ihnen bleibt nur eine Wahl: Entweder sie tun Buße, sie bereuen und geben zu, dass sie Hiob unrechtmäßig beschuldigt haben und dass sie ein komplett falsches Gottesbild gehabt haben, oder sie stellen Hiob als Lügner und Bösewicht dar. Ihr Wohlstandsevangelium lässt ihnen keine andere Wahl, ihre Theologie trägt den FLUCH DER ENDGÜLTIGKEIT:

Je mehr sie ihre Theologie und damit ihr Gottesbild verteidigen, desto mehr schlagen sie einen endgültigen Weg ein, aus dem es immer schwerer wird umzukehren. Sie laufen in eine Sackgasse, und die einzige Möglichkeit für sie ist, den ganzen Weg zu Fuss zurückzulaufen und mit Gott von vorne anzufangen. Das ist aber zu schwer und es ist viel leichter, die tragische Realität durch viele rationale Erklärungen schönzureden und damit Hiob schlechtzumachen. Entweder Hiob oder Sie – entweder Hiobs neuer Gott oder ihre alte, traditionelle Theologie (Man beachte wie Bildad sich in Kapitel 8 auf die Tradition der Väter beruft und ebenso wie Eliphaz in Kapitel 15 sich auf althergebrachte Traditionen stützt…)

In den Augen der Freunde verunglimpft Hiob Gott durch seine Aussage, dass Gott ihn dies wiederfahren lässt, ohne dass er was Böses getan hat. In den Augen seiner Freunde sagt Hiob damit aus, das Gott ungerecht ist – denn mit ihrem oberflächlichen Gottesbild lässt sich so eine Aussage nicht erklären. In ihren Augen verunehrt Hiob Gott, und man merkt Hiob an, dass ihm selber solche Aussagen nicht leicht fallen. Aber er muss sie machen, weil sie der Realität entsprechen:

Denn die Hand Gottes hat mich getroffen.

Hiob lebt gemäß seiner stückweisen Erkenntnis. Die Erkenntnis dass Gott dieses Leid trotz Hiobs Unschuld zulässt ist auch für Hiob schwierig zu schlucken und weder theologisch noch rational erklärbar. Aber Hiob hat dies nun mal erkannt und er kann es nicht leugnen. Hiob ist so authentisch, er kann nicht einmal lügen um Gott in Schutz zu nehmen. Seine Freunde verbiegen die Realität, um Gott besser darzustellen, aber das ist durch und durch unehrlich:

Wollt ihr für Gott Verkehrtes vorbringen und für ihn Falsches vortragen? Wollt ihr seine Partei ergreifen, wollt ihr für ihn den Rechtstreit führen? Hiob 13,7+8

Doch ich weiß: Mein Erlöser lebt, und als der letzte wird er über dem Staub stehen

Hiob dagegen hofft auf das Unerklärliche und Paradoxe: Der Gott, der ihn schlägt, wird zugleich auch sein Erlöser sein. Gott wird sich entweder selber aus diesem Paradoxon rechtfertigen oder niemand wird es tun. Hiobs Hoffnung ruht darauf, dass der Gott, der ihn jetzt schlägt ihn am Ende so erretten wird, dass nicht nur Hiob sondern auch Gott selber unbefleckt dasteht.

Es geht hier gar nicht nur um Hiobs Ehre, sondern vor allem um Gottes Ehre und und die Frage: Gibt es einen Menschen auf dem gesamten Erdkreis, der Gott nicht nur wegen seiner Segnungen liebt? Der Gott liebt und an Gott glaubt, weil Gott Gott ist, und nicht weil er der große Weihnachtsmann im Himmel ist, der uns mit materiellen und geistlichen Segnungen beschenkt wenn wir artig sind, fromm beten und einen großen Glauben haben. Entweder wird Gott sich aus dieser Situation selber rechtfertigen oder Gott hat seine Wette verloren.

Erbarmt euch, erbarmt euch über mich, ihr meine Freunde!

Hier hört die Weisheit der Menschen auf, und das weiseste was Hiobs Freunde tun könnten wäre dies einzugestehen und dann mit Hiob zusammen schweigen und trauern, wie sie es am Anfang getan haben. Sie wollen dies Problem aber lieber selber mit Hilfe ihrer Theologie und ihrer Weisheit lösen, anstatt auf Gott zu warten und zu hoffen – und das ist eine Sackgasse mit dem Fluch der Endgültigkeit.

Though he slay me, yet will I trust in him: but I will maintain mine own ways before, him. He also shall be my salvation: for a hypocrite shall not come before him. JOB 13,15+16

Dieser Vers fasst das Gesagte noch einmal zusammen: Obwohl ER mich schlägt, will ich doch in Ihn vertrauen, ich werde meinen Weg aufrecht und in Wahrheit weitergehen, ich werde nicht lügen um Gott zu helfen, alle Heuchler werden nicht vor Gott bestehen…

[Dies sind die Gedanken, die mir von Oswalds Chambers Auslegung zum Buch Hiob (Baffled To Fight Better) hängen geblieben sind]

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Mein Senf zu Hiob #1 http://hrichert.de/2008/mein-senf-zu-hiob-1/ http://hrichert.de/2008/mein-senf-zu-hiob-1/#comments Sat, 19 Jan 2008 23:21:07 +0000 Helm77 http://hrichert.de/?p=266 Hier sind einige Offenbarungen, die ich durch das Lesen von Oswald Chambers Auslegung zum Buch Hiob (”Baffled To Fight Better”) von Gott bekommen habe. Ich habe noch nie darüber gepredigt, aber seit dem ich dieses Buch lese, verlassen mich die Gedanken darüber nicht, und sie nehmen mehr und mehr Gestalt an. Hier eine erste schriftliche [...] ]]> Hier sind einige Offenbarungen, die ich durch das Lesen von Oswald Chambers Auslegung zum Buch Hiob (”Baffled To Fight Better”) von Gott bekommen habe. Ich habe noch nie darüber gepredigt, aber seit dem ich dieses Buch lese, verlassen mich die Gedanken darüber nicht, und sie nehmen mehr und mehr Gestalt an. Hier eine erste schriftliche Übertragung von dem was Oswald über Hiob schreibt und was ich davon verstanden habe.

MEINE TAGE SIND DAHIN,
MEINE PLÄNE SIND ZERISSEN,
AUCH DIE WÜNSCHE MEINES HERZENS
(Hiob 17,11)

Hiob kommt durch seine Krankheit und vor allem durch die Unerklärlichkeit seiner Krankheit zu der Erkenntnis, dass die Grundlage des Lebens durch und durch tragisch ist. Oft ist der Optimismus, den wir als Christen pflegen nichts anderes als getarnte Oberflächlichkeit. Wir sind schnell dabei, die meisten Sachen wegzuerklären, selbst wenn wir auf unerklärliche Dinge stoßen, so suchen wir schnell eine rationale Lösung.

Es ist leicht zu erkennen, ob jemand diese optimistische Oberflächlichkeit pflegt oder nicht: Wenn wir diese Haltung haben, dann sind wir immer sehr schnell dabei, alle Dinge schönzureden, selbst dann, wenn wir merken dass das göttliche Leben in uns anderer Meinung ist, selbst dann, wenn der Heilige Geist in uns leise mahnt und wir bei den Dingen, die wir gut finden, doch den zweispältigen Beigeschmack nicht wahrhaben wollen. Wir trauen uns z. B. nicht, andere Menschen direkt mit der Wahrheit zu konfrontieren. Wir sind nmlich dazu verdammt, vieles Schönzureden, denn wir haben die Hoffnung auf das Diesseits gesetzt. Wenn wir eigene Wünsche haben, wenn wir Hoffnungen auf das irdische und diesseitige Leben haben, dann müssen wir es schönreden. Christus ist und darf unsere einzige Hoffnung sein, wenn er allein unsere Hoffnung ist, dann kann die ganze Welt um uns herum zusammenfallen und wir werden doch nicht verzweifeln, weil unser Wünschen und Hoffen nichts mit dieser Welt zu tun hat.

Genau dazwischen steckt Hiob. Seine Freunde sind allesamt oberflächlich und versuchen das Unerklärliche rational zu erklären. Für sie ist die Grundlage des Lebens rational, ihre Grundhaltung ist ein oberflächlicher Optimismus. Es gibt nämlich keinen Grund, ein Optimist zu sein, es sei denn, man hat eine Offenbarung von Christus in seinem Leben erfahren. Christus ist der einzige Grund, ohne ihn ist dieses Leben durch und durch miserabel, elend und tragisch.

Obwohl Hiob und seine Freunde alle an Gott glauben, gibt es doch einen gro�en Unterschied unter ihnen. Hiob hat sich verändert, vom fröhlichen und gesegneten Gläubigen zum Pessimist, der sich und die Welt verdammt und der erkannt hat, dass das Leben nicht auf Logik und Rationalität basiert, sondern auf Elend und Tragik.

Leibniz berühmte Aussage, dass diese Welt “die beste aller möglichen Welten” sei, ist durch und durch falsch. Vor dem Sündenfall traf dies zu, es war die beste aller möglichen Welten, doch nach dem Sündenfall ist es die schlimmste aller möglichen Welten. Wer dies noch nicht erkannt hat, der lebt in einer falschen Realität, er lebt in einer Illusion, die eines Tages zusammenbrechen wird. Auch der Glaube an Gott schützt vor dieser Illusion nicht, denn diese Einstellung benötigt gar nicht so dringed einen “Erlöser”, denn er muss von nichts erlöst werden. Wer in einer guten Welt lebt, braucht nicht auf Gott zu hoffen – oder noch deutlicher gesagt: Wenn er Gott braucht, dann um aus der bereits guten Welt eine noch bessere zu machen. Aber Gott ist in einer guten Welt nicht von existentieller Bedeutung.

“Optimism is either a matter of accepted revelation or of temperament” – Oswald Chambers, Baffled To Fight Better

Optimismus kommt entweder durch eine angenommene göttliche Offenbarung zustande, oder es ist nur eine emotionale Stimmung, sagt Oswald Chambers und trifft damit den Nagel auf den Kopf: Jeder Optimismus, der nicht auf der Offenbarung Christi basiert ist Gefühlsduselei, Illusion und wird eines Tages einstürzen.

Hiobs Pessimismus ist nicht schön, aber ehrlich. Die Erklärungen und Haltungen seiner Freunde sind viel anständiger: Sie meckern nicht über Gott, sie beklagen sich nicht über Gott, sie räumen Gott seine Souveränität ein, usw. Sie klingen so viel christlicher als Hiobs Klagen und Beschwerden. Aber sie sind nicht ehrlich – es sind nur schöne Worte ohne Realität dahinter, ihre Frömmigkeit ist geheuchelt, obwohl sie in einem so anständigen Gewand daherkommt. Sie haben immer noch für alles eine Erklärung, weil sie sich beharrlich weigern, die Realität zu berühren. Sie haben nicht erkannt, dass die Grundlage des Lebens durch und durch tragisch ist.

Deswegen sind sie auch nicht auf einen Erlöser angewiesen. Hiob ist mittlerweile in einer Lage, wo entweder Gott eingreift oder alles ist verloren. Wenn Gott nicht eingreift, dann verliert Hiob seine Unschuld, und selbst Gott verliert seine Ehre – denn dann hat der Satan bewiesen, dass kein Mensch auf der Erde Gott um seiner Selbst willen liebt, sondern dass die Menschen nur wegen den daraus resultierenden Segnungen an Gott glauben. Dies ist RISIKO, es ist eine ALLES ODER NICHTS-SITUATION. Besser ausgedrückt, es ist eine ENTWEDER GOTT TUT EIN WUNDER ODER NICHTS-SITUATION. Sind wir bereit für dieses Risiko? Gott ist nicht ein Mensch, dass er lüge.

Dies ist der steinige Weg, den wir gehen müssen, um wieder Realität zu berühren. Sind wir bereits in einer Lage, wo nur noch Gott helfen kann? Oder haben wir noch viele eigene Wünsche, haben wir uns eigene Ziele gesetzt, die wir in unserem Leben erreichen wollen? Dann sind wir noch nicht da angekommen, wo Hiob sich in Kapitel 17 befindet. Die Erkenntnis des Leides, der Irrationalität, der Tragik die sind notwendig, um uns auf Gott vorzubereiten. Diese Erkenntnis wird unsere Wünsche, unsere Ziele, und selbst die tiefsten Herzenswünsche vernichten, bis wir “blind, nackt und bloß” vor Gott dastehen, und nur noch Er uns erretten kann.

Dann erst sind wir bereit, mit seinen Zielen und Absichten eins zu werden, seine Wünsche, seine Ziele in uns aufzunehmen und zu unseren Zielen zu machen. Hiobs Lage ist nicht schön, aber es ist eine Station auf dem geistlichen Weg, die man nicht überspringen kann. Paulus selbst bekam die Erkenntnis der Hoffnungslosigkeit des Menschen in Römer 7, er erkannte die Nichtigkeit und Lächerlichkeit des menschlichen Willens, der zwar Gott dienen möchte, aber überhaupt nicht dazu in der Lage ist. Wir müssen zuerst die Hoffnung verlieren, um die Offenbarung der echten Hoffnung anzunehmen. Gott muss uns von allem Unwirklichen entkleiden, damit wir “Christus anziehen” können.

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Gute Vorsätze machen http://hrichert.de/2008/gute-vorsatze-machen/ http://hrichert.de/2008/gute-vorsatze-machen/#comments Tue, 01 Jan 2008 20:28:57 +0000 Helm77 http://hrichert.de/?p=238

Jeder kennt das: An Neujahr sollte man sich einige Vorsätze machen, was man im nächsten Jahr ändern will. Wurde tausendmal gepredigt. Blöd ist nur, dass das Einhalten der Vorsätze sowieso nie passiert. Ich habe keine Ahnung woher diese bescheuerte Tradition des “Gute-Vorsätze-fassens” kommt, aus der Bibel kommt sie sicher nicht (obwohl gerade die Christen [...]

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Jeder kennt das: An Neujahr sollte man sich einige Vorsätze machen, was man im nächsten Jahr ändern will. Wurde tausendmal gepredigt. Blöd ist nur, dass das Einhalten der Vorsätze sowieso nie passiert. Ich habe keine Ahnung woher diese bescheuerte Tradition des “Gute-Vorsätze-fassens” kommt, aus der Bibel kommt sie sicher nicht (obwohl gerade die Christen sehr oft damit auf die Nerven gehen…), denn da lesen wir:

“Wenn du Gott ein Gelübde tüst, so zögere nicht, es zu halten; denn Er hat kein Gefallen an den Toren, was du gelobst, das halte. Es ist besser du gelobst nichts, als dass du nicht hältst, was du gelobst.”Prediger 5, 3-4

Die Bibel ist hier sehr realistisch, sie macht sich keine Illusionen über den Menschen und seine eigene Kraft. Sie sagt sehr deutlich, dass der Mensch es niemals schaffen wird, sich aus eigener Kraft zu verbessern – und deswegen ist das Vorsätze machen so lächerlich. Selbst wenn der Mensch es schafft, einige seiner Vorsätze einzuhalten, so geschieht dies unter äusserster Antrengung und hat Stolz als Frucht, und die Veränderung ist keine natürliche Wesensart von ihm, sondern kann nur durch ausserste Anstrengung aufrecht erhalten werden. Niemals wird eine Wesensänderung aus eigener Kraft geschehen. Oswald Chambers schreibt dazu:

>> Wer sich unter Aufbietung seines Willens durchsetzt, zeigt sich wahrscheinlich gegenüber der christlichen Botschaft weniger aufgeschlossen als jemand, der an seine Grenzen gekommen ist und darunter leidet. Der Eigensinnige macht Gott Versprechungen, und indem er sie erfüllt, wird er nur unfähiger, die Dinge so zu sehen, wie Jesus Christus sie sieht.

Wenn jemand in Erregung ist, sei es durch Freude oder Schmerz oder durch den Einfluss der Jahreszeit [Mein Senf: zum Beispiel Sylvester...], ist er geneigt, Gelübde abzulegen, deren Einlösung menschenunmöglich ist.

Jesus Christus gründet den Eintritt in sein Reich nicht auf Gelübde, die jemand eingeht, oder auf Entscheidungen, die dieser Mensch trifft, sondern auf die Erkenntnis des Mennschen, dass er unfähig zu einer Entscheidung ist. [...] Nicht um unsere Versprechungen gegenüber Gott geht es, sondern darum, dass wir genauso, wie wir sind, zu Ihm kommen, mit all unserer Schwäche, und dann von Ihm gehalten und bewahrt werden.

Geh nicht mit Versprechungen ins neue Jahr, sondern sieh auf zu Gott und verlaß dich auf die Realität Jesu Christi.>>
[Gefunden in Oswald Chambers: Was Ihn verherrlicht, S.9f]

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http://hrichert.de/2008/gute-vorsatze-machen/feed/ 1
Die Schule der Ernüchterung http://hrichert.de/2007/die-schule-der-ernuchterung/ http://hrichert.de/2007/die-schule-der-ernuchterung/#comments Thu, 02 Aug 2007 09:36:02 +0000 Helm77 http://hrichert.de/?p=184

Heute morgen hab ich den Eintrag für den 30. Juli bei Oswald Chambers Andachtsbuch “Mein Äusserstes für Sein Höchstes” gelesen, und da sind ein paar Sachen, die ich mal hier kurz rausschreiben möchte, um sie so vielen wie möglich zugänglich zu machen:

“Jesus vertraute Sich ihnen nicht…, denn er wusste wohl was im Menschen [...]

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Heute morgen hab ich den Eintrag für den 30. Juli bei Oswald Chambers Andachtsbuch “Mein Äusserstes für Sein Höchstes” gelesen, und da sind ein paar Sachen, die ich mal hier kurz rausschreiben möchte, um sie so vielen wie möglich zugänglich zu machen:

Jesus vertraute Sich ihnen nicht…, denn er wusste wohl was im Menschen war

Wir sind ernüchtert, wenn das Leben für uns keinen falschen Schein mehr hat. Das Ernüchtertwerden durch eine Enttäuschung kann uns bitter und hart und lieblos machen in unserem Urteil über andere; die Ernüchterung die jedoch von Gott kommt, bringt uns dazu, die Menschen so zu sehen, wie sie wirklich sind, und dennoch haben wir dann keine Bitterkeit in uns und brauchen keine kränkenden, verletzenden Dinge zu sagen.

Es rühren so viele Grausamkeiten im Leben von der Tatsache her, dass wir an Illusionen kranken. Wir sind einander nicht als Tatsachen treu, nicht als das, was wir in Wirklichkeit sind; wir sind nur den Vorstellungen treu, die wir voneinander haben.

Entweder finden wir an anderen Menschen alles herrlich und vortrefflich oder schlecht und erbärmlich, je nach unser eigenen Vorstellung.

Wenn wir ein menschliches Wesen liebhaben, verlangen wir die letzte Vollkommenheit und Rechtschaffenheit von ihm, und wenn uns diese Eigenschaften nicht entgegengebracht werden, sind wir grausam und rachsüchtig. Wir verlangen von einem menschlichen Wesen etwas, was es uns gar nicht geben kann.

Es gibt nur ein Wesen, das das letzte schmerzliche Verlangen des menschlichen Herzens stillen kann, und das ist der Herr Jesus Christus. Er weiss, dass jede Verbindung, die nicht auf der Treue zu Ihm begründet ist, unglücklich enden wird; das ist der Grund, weshalb er in allen menschlichen Verbindungen gegenüber scheinbar so streng ist.

Der Herr vertraute keinem Menschen, und dennoch war Er niemals misstrauisch, niemals bitter. Sein Vertrauen auf Gott war so vollkommen, dass Er an keinem Menschen verzweifelte. Wenn wir unser Vertrauen auf Menschen setzen, werden wir schliesslich an jedem einzelnen verzweifeln.

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Das Lesegewohnheiten-Stöckchen… http://hrichert.de/2007/das-lesegewohnheiten-stoeckchen/ http://hrichert.de/2007/das-lesegewohnheiten-stoeckchen/#comments Fri, 11 May 2007 08:56:55 +0000 Helm77 http://hrichert.de/?p=147

Hab hier bei Jared das Stöckchen über Lesegewohnheiten gefunden und obwohl ich mit so einem neumodischen Webkram ja nicht vertraut bin, konnte ich beim Thema Bücher nicht widerstehen.

Was wär das Leben ohne lesen? Auf jeden Fall wäre ich dann ein anderer Mensch. Bücher haben mein Leben und mich verändert.

Gebunden oder [...]

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Hab hier bei Jared das Stöckchen über Lesegewohnheiten gefunden und obwohl ich mit so einem neumodischen Webkram ja nicht vertraut bin, konnte ich beim Thema Bücher nicht widerstehen.

Was wär das Leben ohne lesen?
Auf jeden Fall wäre ich dann ein anderer Mensch. Bücher haben mein Leben und mich verändert.

Gebunden oder Taschenbuch?
Total egal. Wenns nicht anders geht, dann les ich sogar am Bildschirm, obwohl das die unangenehmste Art zu lesen ist.

Amazon oder Buchhandel?
Beides, dazu noch Booklooker, eBay und diverse Antiquariate.

Lesezeichen oder Eselsohr?
Seitenzahlen merken hält das Gehirn fit.

Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?
Ich ordne die Bücher je nachdem wie ich sie finde, oben die sehr guten und unten die guten. Schlechte Bücher kauf ich nicht, hab kein Geld dafür.

Kurzgeschichten oder Roman?
Je mehr Seiten desto besser!

Harry Potter oder Lemony Snicket?
Keins von beiden. The Chronicles of Narnia! Das definitiv beste Kinderbuch!

Aufhören, wenn man müde ist, oder wenn das Kapitel zu Ende ist?
Kommt drauf an, bei spannenden Romanen höre ich am liebsten erst dann auf wenn das Buch zu Ende ist. Meistens lese ich solange, bis ich einschlafe und das Buch aus der Hand fällt. Bei Sachbüchern ist das jedoch komplett anders.

Neu oder gebraucht?
Lieber gebraucht, ist günstiger.

Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Bestsellerliste? Niemals, schreiben die Autoren und Verlage ja neuerdings selber…Rezensionen? Manchmal, wenn sie denn in einer halbwegs seriösen Zeitung auftauchen, meistens werden die Bücher nach Empfehlung von ein paar Freunden gekauft, die den gleichen Geschmack haben. Stöbern natürlich auch, ich stöbere vor allem nach Autoren. Wenn ein Autor was ordentliches schreibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit, das die anderen Bücher von ihm ebenfalls was taugen schon wesentlich höher.

Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Geschlossenes Ende.

Morgens, mittags oder nachts lesen?
Wenn ich dürfte, ja. Leider bleibt nur abends + Nachts Zeit dafür.

Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?
Die Lebensgeschichte von Rees Howells von Norman P. Grubb
Perelandra von C. S. Lewis
The Outpouring of the Holy Spirit von Watchman Nee

Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
Der Schwarm von Frank Schätzing

Welches Buch liest du gegenwärtig?
Kurze Erklärung des Römerbriefs von Karl Barth
Bibel vom Heiligen Geist

Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
Hier kann ich unmöglich nur ein Buch aufzählen:

Belletristik:
Herr der Ringe von Tolkien
Perelandra von C.S. Lewis
Der Schwarm von Frank Schätzing
Ich schwörs bei diesem Kreuz ich töte euch von Bruce Olson

Sachbuch:
Complete Works of Oswald Chambers von O. Chambers
Das normale Christenleben von Watchman Nee
Auf der Grundlage der Apostel von Arthur Katz
Seelenkräfte kontra Geisteskräfte von Jessie Penn-Lewis

Werfe das Stöckchen mal an Paul, Alex G und Viktor Wiebe.

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The Great Divide – Die große Trennung http://hrichert.de/2007/the-great-divide-die-grose-trennung/ http://hrichert.de/2007/the-great-divide-die-grose-trennung/#comments Wed, 10 Jan 2007 10:27:26 +0000 Helm77 http://hrichert.de/?p=78 Heute morgen hab ich diese doch ziemlich krasse Aussage von Oswald Chambers gelesen:

“Every now and again, not often, but sometimes, God brings us to a point of climax. That is the Great Divide in the life; from that point we either go towardsa more and more dilatory and useless type of Christian life, or [...]

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Heute morgen hab ich diese doch ziemlich krasse Aussage von Oswald Chambers gelesen:

Every now and again, not often, but sometimes, God brings us to a point of climax. That is the Great Divide in the life; from that point we either go towardsa more and more dilatory and useless type of Christian life, or wie become more and more ablaze for the glory of God“ (Oswald Chambers, The Complete Works of O.C. / Called of God, p. 265)

Sinngemäße Übersetzung:

Hin und wieder bringt Gott uns zu einem Punkt in unserem Leben, wo wir uns entscheiden müssen. Hier geschieht die große Trennung, wo wir uns entscheiden müssen. Von diesem Punkt an bewegen wir uns dann entweder mehr und mehr in Richtung eines nutzlosen Christenlebens hin oder wir werden mehr und mehr vom Eifer für die Herrlichkeit Gottes entflammt.

Was denkt ihr darüber?

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Oswald Chambers #1 http://hrichert.de/2006/oswald-chambers-1/ http://hrichert.de/2006/oswald-chambers-1/#comments Fri, 22 Dec 2006 00:12:46 +0000 Helm77 http://hrichert.de/?p=70

“The Baptism of the Holy Ghost does not mean that we are put into some great and succesful venture for God, but that we are a satisfaction to Jesus wherever we are placed. It is not a question of service done, but that our living realtionshipt to Him is a witness that satisfies [...]

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“The Baptism of the Holy Ghost does not mean that we are put into some great and succesful venture for God, but that we are a satisfaction to Jesus wherever we are placed. It is not a question of service done, but that our living realtionshipt to Him is a witness that satisfies Him.”

(gefunden in THE COMPLETE WORKS OF OSWALD CHAMBERS, Seite 482)
Hab endlich mein Oswald Buch zurückbekommen, ich staune immer wieder neu über das was der Typ da so alles schreibt. Wird irgendwie nicht langweilig und noch Jahre dauern bis ich es durch habe.


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