Frucht

Die wichtigste Bedeutung vom Gleichnis des Sämann

Ich habe vor Jahren schon eine Deutung vom Sämann-Gleichnis geschrieben, und in den letzten Jahren ist mir die Bedeutung dieses Gleichnisses umso wichtiger geworden. Vor allem die Kernaussagen des Gleichnisses sind wichtig:

1) Das Wort Gottes ist der Same der Frucht bringt
2) Der Same muss in das Herz fallen, nicht in den Verstand (Seele) oder in die Gefühle (auch Seele) – siehe auch Sprüche 4:23

Dies sind die wichtigsten Kernaussagen dieses Gleichnisses und die sind so einfach, dass sogar Kinder diese verstehen können. Es reicht nicht aus, dass wir das Wort Gottes verstanden haben. Damit wir das Wort Gottes auch ausleben können, muss es in unserem Herz aufgenommen werden. Zweitens ist es das Wort Gottes in unserem Herzen das Frucht bringt. Wir können das Fruchtbringen nicht bewirken. Alles was wir tun können, ist ein guten “Herzensboden” bereit zu stellen.

Das bedeutet ganz praktisch: Ich tue Buße für alle Härte in meinem Herzen, ich bitte alle Menschen und Gott um Vergebung, ich vergebe allen Menschen die mich verletzt haben und ich tue Buße für mein Richten, Verurteilen und mein “auf-andere-herabschauen”. Das ist der schnellste Weg, einen weichen, fruchtbaren Herzensboden zu bekommen.

Wer noch mehr Auslegung und eine tiefergehende Interpretation dieses Gleichnisses möchte, dem sei mein alter Artikel “Das Gleichnis vom Sämann – Eine Herzensdiagnose” empfohlen.

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Jesus sucht kostbare Frucht

So wartet nun geduldig, ihr Brüder, bis zur Erscheinung des Herrn! Siehe, der Landmann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und geduldet sich ihretwegen, bis sie den Früh- und Spätregen empfangen hat. (Jakobus 5:7)

Die “köstliche Frucht” ist die Frucht des Geistes aus Galater 5:22 oder einfacher gesagt: Das demütige Herz Jesu, das Herz des Lammes, dass in uns entstehen muss. Paulus sagt, dass es Gott gefiel, seinen Sohn Jesus in ihm für alle sichtbar zu machen (Gal 1:16). Das ist eine kostbare Frucht. Die Galater waren zwar “irgendwie” Christen, aber ihnen fehlte diese Frucht völlig: “Ich leide abermals Geburtswehen um euch”, sagt Paulus, “bis Christus in euch (sichtbare) Gestalt gewinnt”.

Habt ihr euch noch nie gewundert, warum in Galater 5:21 steht, dass die, “die solches tun, nicht das Reich Gottes erben werden”? Darunter werden folgende Dinge aufgezählt: Ehebruch, Unzucht, Götzendienst, Unreinheit, Zügellosigkeit, Zauberei/Manipulation, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen (auch christliche Parteiungen!), Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen. Wer diese Dinge tut, wird das Reich Gottes nicht erben. Egal wie oft er “nach vorne gegangen” ist, egal wie oft er ein “Übergabegebet” gesprochen hat, egal wie oft er mit dem Heiligen Geist erfüllt ist, egal wieviel Geistesgaben er hat und egal ob er prophetisch redet oder in anderen Sprachen redet. Er wird das Reich nicht erben. Warum nicht? Weil dies keine kostbare Frucht ist, sondern eine “schlechte Frucht”. Was wird der Landmann mit der schlechten Frucht machen? Das steht sehr deutlich in der Heiligen Schrift:

“Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird ins Feuer geworfen” (Lukas 3:9)

“Er (Jesus) hat die Worfschaufel in seiner Hand und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und den Weizen (die kostbare, gute Frucht) in seine Scheune sammeln, die Spreu (schlechte Frucht) aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.” (Lukas 3:17)

“Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen” (Mat 7:19)

“An der Frucht erkennt man den Baum” (Mat 12:33)

“Lasst beides (guter Samen und Unkraut) miteinander wachsen, bis zur Ernte, und zur Zeit der Ernte will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut (schlechte Frucht) zusammen und bindet es in Bündel, dass man es verbrenne; den Weizen aber sammelt in meine Scheune” (Mat 13:30)

“Gleichwie man nun das Unkraut sammelt und mit Feuer verbrennt, so wird es sein am Ende der Weltzeit. Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden und sie werden alle Anstöße und die Gesetzlosigkeit verüben, aus seinem Reich heraus sammeln” (Mat 13:40f)

“Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe (gute Frucht) von den Böcken (schlechte Frucht) scheidet…Dann wird er zu den Böcken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist.” (Mat 25:31-41)

“Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe drei Jahre komme ich und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde keine. Haue ihn ab!” (Lukas 13:7)

“Jede Rebe AN MIR, die keine Frucht bringt, nimmt er weg; jede aber die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht (= kostbare Furcht) bringt.” (Joh 15:2)

“Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er weggeworfen wie die Rebe und verdorrt; und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer, und sie brennen” (Joh 15:6)

Ziemlich eindeutig, oder?

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