Empfehlung

Lesetipp: The Intelligence Trap – David Robson

Von allen aktuellen Büchern ist dies mein momentanes Lieblingsbuch: The Intelligence Trap: Why Smart People Make Dumb Mistakes von David Robson.

Wusstet ihr, dass Sir Isaac Newton gegen Ende seines Lebens sein ganze Geld in einem groß angelegten, dubiosen Schneeballsystem verloren hat? Angeblich hat ihn diese Tragödie zu folgendem Zitat inspiriert:

I can calculate the motion of the heavenly bodies, but not the madness of people” –Isaac Newton

Übersetzt heißt das ungefähr “Ich bin in der Lage, die Bewegungen der Himmelskörper zu berechnen, aber nicht die Dummheit der Menschen”. Und hier musste Newton sich schon selber mit einschließen, denn seine Geldaktion war ziemlich dumm. Sie war sogar so dumm, dass er zuerst sein Geld zurückholte, dann aber alles Geld erneut in das Schneeballsystem investierte und es komplett verlor.

Wir wissen alle, das Newton nicht der dümmste Mensch auf diesem Planeten war, im Gegenteil, er war einer der brillantesten Köpfe, die je auf diesem Planeten existierte. Aber warum hat ihn seine Brillianz nicht vor so dummen Fehlern bewahrt? Dieser Frage geht der Autor dieses Buches auf die Spur. Und Newton ist nicht das einzige prominente Superhirn, was weitreichende dumme Fehler begangen hat, da gibt es noch eine Menge anderer – viel mehr als man gemeinhin denkt.

Dafür zieht David Robson eine Menge hochinteressanter Studien heran, verfolgt die gesamte Geschichte der Entwicklung des Intelligenzquotienten und kommt dann zu Ergebnissen, die schon seit tausenden von Jahren in einem alttestamentlichen Buch namens “Sprüche” zu finden sind. Der Autor hat wohlgemerkt keinen religiösen Hintergrund. Dieses Buch lehrt einen intellektuelle Demut und das ist etwas sehr nützliches. Denn viel Intelligenz bewahrt eben nicht vor dummen Fehlern, im Gegenteil: Je mehr PS ein Auto hat, desto heftiger kann man damit auch gegen die Wand fahren.

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Empfehlung: Mitdenkend.de

Mein Arbeitskollege hat eine ziemlich gute Seite seit 2011 im Netz, die sich mit den kritischen Fragen des Glaubens auseinandersetzt, sie heißt mitdenkend.de. Das ist eine ziemlich gute Ergänzung zu meinem Blog, da ich hier eher von der subjektiven Erfahrung des Christseins schreibe. Ich bin nach wie vor einer Meinung mit Blaise Pascal:

Gott lässt sich nicht beweisen, aber erfahren

Trotzdem ist unser Verstand immer involviert und ich empfehle auch, diesen zu benutzen ;-) Gott hat keine Angst vor ehrlichen skeptischen und kritischen Fragen, er hat auch Thomas nicht verdammt (der ja nur das ausgesprochen hat, was die anderen stillschweigend dachten…)

Mein Kollege weiß übrigens noch gar nicht, dass ich hier Werbung für ihn mache, mal schauen wie lange es dauert, bis er es herausfindet.

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Walter Beuttler – The Manifest Presence of God (Buchempfehlung)

Auf der Webseite von Wade Taylor, der ein Freund von Walter Beuttler war, existiert ein Buch von Walter Beuttler über die manifeste Gegenwart Gottes (The Manifest Presence Of God). Das Buch ist frei erhältlich, in englischer Sprache und sehr sehr sehr empfehlenswert, für alle Christen, die Gott besser kennenlernen möchten. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, ich kenne kein besseres Buch über dieses Thema. Ein paar Kostproben:

Walter Beuttler on the Road Less Travelled

“And he said to Him, If Your presence go not with me, carry us not up from here. For wherein shall it be known here that I and Your people have found grace in Your sight? is it not in that You go with us? so shall we be separated, I and Your people, from all the people that are upon the face of the earth.” (Exodus 33:12-16)

Übersetzt: Wenn dein Angesicht nicht mitgeht, so führe uns nicht hinauf von hinnen. Und woran soll es denn erkannt werden, daß ich Gnade gefunden habe in deinen Augen, ich und dein Volk? Nicht daran, daß du mit uns gehst und wir ausgesondert werden, ich und dein Volk, aus jedem Volke, das auf dem Erdboden ist?

Mose sagt, dass das Volk durch Gottes Gegenwart “ausgesondert” wird. In anderen Worten, das Erkennungsmerkmal, dass Israel als Volk Gottes kennzeichnete und von den anderen Nationen unterschied, war Gottes Gegenwart – sichtbar in der Wolke und der Feuersäule.

Wenn wir “Christen” nicht Gottes Gegenwart haben, wenn uns Gottes Gegenwart nicht “absondert” und “unterscheidet”, dann ist alles andere wertlos. Egal wie wir unsere Versammlungen organisieren, was wir machen, wie wir unsere Versammlungen abhalten, wie “streng” oder wie “liberal” wir sind. All das spielt keine Rolle mehr. Das was uns absondert, ist Gottes Gegenwart in unserer Mitte. Ohne die wollte Mose nicht weiterziehen – es machte für ihn keinen Sinn ohne Gottes Gegenwart. Den Link zu diesem Buch gibts auf meiner Lesetipp-Seite.

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