Predigt über Selbstbeobachtung / Selbstanalyse

Für alle, die es noch nicht wussten: Selbstanalyse oder Selbstbeobachtung ist etwas, was ein Christ niemals tun sollte. Ein Christ soll sein Selbst verleugnen, damit seine wahre Identität zum Vorschein kommt. Wenn wir Selbstanalyse betreiben oder in unseren Gedanken und unserer Wahrnehmung ständig auf uns selbst fokussiert sind, dann praktizieren wir die “Gegenwart des Selbst”, anstatt die “Gegenwart des Herrn”. Nichts ruiniert die Kontaktaufnahme mit dem lebendigen Gott so sehr, wie eine ständige Selbstanalyse (z.B. in der Form, dass ich in meiner Vergangenheit nach Sünden suche oder dass ich ständig darum besorgt bin, was andere über MICH denken, wie ich wahrgenommen werde, usw). Diese Form der Selbstverherrlichung kann sehr fromme und religiöse Verkleidungen annehmen, ich habe es häufiger bei ernsten Christen erlebt, die ständig besorgt sind, ob sie auch alles richtig machen und ständig über ihr Versagen nachdenken - sowas ist nicht gut und es macht den echten Kontakt zum Schöpfer unmöglich. Kein Mensch, der in Selbstanalyse gebunden ist, wird die manifeste Gegenwart Gottes richtig erleben können. Wer darüber mehr lernen möchte, dem seien diese Predigten empfohlen, die man hier herunterzuladen kann.

Die Predigten stammen von der Toccoa-Konferenz, die über Neujahr in Toccoa, Georgia stattgefunden hat, und sind alle mit deutscher Übersetzung.

VERWANDTE ARTIKEL:
+ Christen in Bielefeld - Infos über unsere Gemeinde
+ Predigten über das Herz
+ Predigten Bielefeld Konferenz mit Greg Violi
+ Alle Predigten endlich auf erweckt.de

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Downloads, Zeitgeschehen und getagged , , , , , , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

3 Kommentare

  1. PaulK
    Erstellt am 13. Januar 2010 um 13:14 | Permanent-Link

    bei mir im leben hab ich auch oft nach sünden geforscht und das hat mich auch oft fertig gemacht. aber ich weiß nicht genau, wo der unterschied ist, ob Jesus mich jetzt überführt hat von einer sünde, die ich vielleicht schon vor jahren begangen habe, oder ob ich die jetzt selbst erforscht habe. das weiß ich dann nicht und das macht mich noch mehr fertig. manchmal kommt eine situation und dann erinner ich mich an irgendeine sünde, die ich in der schule gemacht habe und dann macht mich das tagelang fertig. ich kann dann gar nichts mehr. irgendwann bin ich dann zur lehrerin gegangen und habs bekannt, aber nachher war irgendwie nicht viel anders glaub ich. wo sieht man also jetzt den unterschied, ob es selbstanalyse war oder Gottes Offenbarung bzw. Überführung?

  2. daniel
    Erstellt am 13. Januar 2010 um 18:38 | Permanent-Link

    das kenne ich gut PaulK. Was du erlebst ist Verdammung. Echte Überführung führt zu echter Buße und echte Buße macht tatsächlich FREI. Wenn dir Sünde bewusst ist/wird und du dich dabei auf eine verurteilende Weise total fertig fühlst und dich das verrückt macht würde ich das einfach ans Kreuz bringen und anfangen dich an Jesus zu freuen. Der Teufel erzählt dir dann das du dich nicht an Jesus freuen kannst wegen deinem Versagen, dass das so einfach ja nicht geht, das du jetzt erst tausend Runden drehen musst, und alles 10mal bekennen, am besten vor laufender Kamera vor der ganzen Nation das du dich auch ja richtig gedemüdigt hast und 100mal Buße tun, aber das ist eine Lüge -> Jesus ist uns geworden zur Gerechtigkeit, Heiligkeit, Erlösung etc. und wir müssen einfach anfangen uns darin zu freuen…Er ist alles was ich nicht bin.

  3. Erstellt am 15. Januar 2010 um 07:54 | Permanent-Link

    AMEN! Von uns wegschauen, auf Jesus schauen. das ist der Schlüssel!

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt. Benötigte Felder sind mit * markiert

*
*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>